Das Anna-Göldi-Museum widmet sich der Geschichte von Anna Göldi, die um 1780 als Magd bei einem Arzt arbeitete und dessen Kind betreute. Nachdem das Kind angeblich Stecknadeln ausgespuckt hatte, wurde Anna Göldi der Hexerei beschuldigt und unter Folter zu einem Geständnis gezwungen. Der Rat von Glarus stimmte mit 32 zu 30 Stimmen für ihre Hinrichtung, die 1782 mit einem Richtschwert vollzogen wurde. Im Museum sind unter anderem die angeblichen Beweisstücke, die Stecknadeln, ausgestellt. Heute gilt der damalige Prozess als unfair, insbesondere aufgrund der ungleichen Machtverhältnisse.
Anna-Göldi-Museum
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